Öffentlich geförderte Beschäftigung

Auch bei aktuell guter wirtschaftlicher Situation und steigendem Fachkräftebedarf gibt es dennoch eine Gruppe von Arbeitslosen, bei denen eine Integration in reguläre Beschäftigung in absehbarer Zeit nicht gelingen wird. Der von Teilen der Politik und der Gewerkschaften geforderte "soziale Arbeitsmarkt" ist dafür jedoch nicht die Lösung, sondern kann nur das letzte Mittel sein. Die Notwendigkeit einer öffentlich geförderten Beschäftigung ergibt sich nämlich stets individuell, nicht pauschal, und muss auch zukünftig auf bestimmte Zielgruppen konzentriert werden.

Um Langzeitarbeitslosen und Geringqualifizierten eine Perspektive zu geben, müssen vielmehr alle Kräfte auf eine umfassende Vermittlungs-, Qualifizierungs- und Betreuungsoffensive konzentriert werden. Die zahlreich vorhandenen Fördermöglichkeiten - auch die des Thüringer Landesarbeitsmarktprogramms - müssen dabei mehr ineinandergreifen, die Zusammenarbeit zwischen den zuständigen Verwaltungseinrichtungen muss verbessert werden. Die Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt muss stets Vorrang vor einer öffentlichen Beschäftigung haben.

 

Positionspapiere:
"Echte Teilhabechancen anbieten statt in öffentlich geförderter Beschäftigung einsperren", BDA-Stellungnahme, Oktober 2018 - Link
 






 


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