SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel veröffentlicht

Am 20. August 2020 wurde die SARS-CoV-2-ArbeitsschutzREGEL im Gemeinsamen Ministerialblatt veröffentlicht.
08/21/2020

Am 20. August 2020 wurde die SARS-CoV-2-ArbeitsschutzREGEL im Gemeinsamen Ministerialblatt veröffentlicht.

Die Arbeitsschutzregel konkretisiert für den Zeitraum der Corona-Pandemie (gemäß § 5 Infektionsschutzgesetz) die zusätzlich erforderlichen Arbeitsschutzmaßnahmen für den betrieblichen Infektionsschutz und die im SARS-CoV-2 Arbeitsschutzstandard bereits beschriebenen allgemeinen Maßnahmen. Andere spezifische Vorgaben, zum Beispiel aus der Biostoffverordnung oder aus dem Bereich des Infektionsschutzes, bleiben unberührt.

Die enthaltenen Maßnahmen der Arbeitsschutzregel richten sich an alle Bereiche des Wirtschaftslebens. Ziel ist es, das Infektionsrisiko für Beschäftigte zu senken und Neuinfektionen im betrieblichen Alltag zu verhindern. Abstand, Hygiene und Masken bleiben dafür auch weiterhin die wichtigsten Instrumente.

Betriebe, die die in der SARS-CoV-2-Regel vorgeschlagenen technischen, organisatorischen und personenbezogenen Schutzmaßnahmen umsetzen, können davon ausgehen, dass sie rechtssicher handeln. Zudem erhalten die Aufsichtsbehörden der Länder eine einheitliche Grundlage, um die Schutzmaßnahmen in den Betrieben zu beurteilen.

Die im Gemeinsamen Ministerialblatt veröffentlichte SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel steht auf der Internetseite der baua zur Verfügung.

In Bezug auf das Verhältnis zwischen der SARS-CoV-2 Arbeitsschutzregel und den branchenspezifischen Konkretisierungen der Unfallversicherungsträger (UVT) weisen wir auf eine Pressemitteilung der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung hin.

Quellen: BMAS, baua
 




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