Soziale Sicherung

Primäre Aufgabe von Kranken-, Pflege-, Renten-, Unfall- und Arbeitslosenversicherung muss die Absicherung für den Versicherungsfall bleiben. Verschiebungen in der Demografie dürfen nicht dazu führen, dass sich der Faktor Arbeit weiter verteuert. Ein Gesamtsozialversicherungsbeitrag unter 40 Prozentpunkten ist jedoch möglich bei wirtschaftlicher Leistungserbringung, bei mehr Selbstbeteiligung und höherer Eigenverantwortung (Subsidiaritätsprinzip) sowie bei konsequentem Ausschluss versicherungsfremder Leistungen.

Die Arbeitgebervertreter auf Landes- und Bundesebene in den Selbstverwaltungsgremien der gesetzlichen Krankenkassen, der Deutschen Rentenversicherung, der Berufsgenossenschaften und der Agenturen für Arbeit setzen sich ein:

  • für die Entkopplung der Kosten zur Finanzierung von Krankheit vom Arbeitsverhältnis sowie für mehr Vertragsfreiheit für die Krankenkassen und mehr Wettbewerb für die Marktteilnehmer im Gesundheitswesen,
     
  • für die Entkopplung der Pflegekosten vom Arbeitsverhältnis sowie für dringende Reformen auf der Leistungs- und Finanzierungsseite angesichts der demografischen Entwicklung,
     
  • für die Beschränkung der Arbeitslosenversicherung auf ihre eigentliche Aufgabe sowie deren Befreiung von zusätzlichen Belastungen,
     
  • für die Beibehaltung der im Jahr 2007 beschlossenen schrittweisen Anhebung der Regelaltersgrenze auf das 67. Lebensjahr bis zum Jahr 2029, die im Rentenversicherungs-Nachhaltigkeitsgesetz verankerte langfristige Beitragssatzbegrenzung und der Verzicht auf Eingriffe in die Rentenformel,
     
  • für eine Reform im Leistungsrecht der gesetzlichen Unfallversicherung mit dem Ziel konsequenter Absicherung ausschließlich betriebsspezifischer Risiken.

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